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Mit dem Stopperstek kann man eine Verbindung zu einer Leine herstellen wobei die Länge der aus dieser Verbindung entstehenden Leine  variierbar ist. Der Stopperstek bekneift sich in eine Richtung (bei einer Schleppleine = Schlepprichtung) und ist in die andere Richtung verschiebbar bzw. kann in die andere Richtung abrutschen um z.B. die Länge einer Schleppleine auf die Wellenlänge anzupassen.

Beim Segeln kann man mit dem Stopperstek auch eine Schot entlasten, um einen Überläufer auf einer Winsch zu lösen.

In seiner Herstellung ähnelt der Stopperstek dem Webeleinstek extrem. Der Unterschied besteht streng genommen nur darin, dass die er nicht aus zwei halben Schlägen besteht sondern mehreren (mind. 3) halben Schlägen hergestellt wird, wobei die ersten Schläge alle in die gleiche Richtung (geschlepptes Fahrzeug) verlaufen.

In der Fachliteratur wird empfohlen von der ersten Sorte halber Schläge zwischen  3 und 5 zu binden bevor Sie dann mit dem letzten halben Schlag die Leine beklemmen.